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Anlegung eines Schulhofs



Parallel zu den Arbeiten an den barrierefreien Schultoiletten haben wir in den letzten Wochen gemeinsam mit Proches, dem lokalen Bauingenieur, an der Anlegung und Gestaltung des Schulhofes gearbeitet.


Das Gelände vor den Schulgebäuden war bislang sehr abschüssig und durch den steinigen Untergrund äußerst unwegsam, sodass der Weg zu den Klassenräumen für Kinder mit körperlichen Behinderungen eine große Herausforderung darstellte. Die starke Geländeneigung machte es zudem sehr schwierig, den Platz vor den Schulgebäuden zum Spielen oder für pädagogische Übungen im Freien zu nutzen. Daher hatten wir uns gemeinsam mit den Ordensschwestern dazu entschieden, das Gelände in diesem Bereich terrassenförmig anzugleichen, sodass mehrere Ebenen entstehen, die als Spielfläche genutzt werden können. Die einzelnen Ebenen sind in der Mitte durch eine Treppe sowie durch eine Rollstuhl-Rampe verbunden, sodass die Eingänge zu den Klassenräumen für alle Schüler gut zu erreichen sind. Uns war der Erhalt der Bäume auf der einstigen Brachfläche sehr wichtig. Die Bäume haben wir daher in den neu entstanden Schulhof integriert, sodass diese in Zukunft auf dem Schulhof Schatten spenden können.

Sowohl für die Stützmauern als auch für die Treppenstufen haben wir Natursteine verwendet, die aus der Region um Chabalisa stammten und von lokalen Handwerkern vor Ort behauen und verarbeitet wurden.


Da für die Anlegung des Schulhofs große Erdmassen bewegt wurden und keine Maschinen zur Verfügung standen, ermöglichte diese Baumaßnahme einigen unausgebildeten Hilfsarbeitern, die mit Spaten, Schaufeln und Schubkarren tolle Arbeit leisteten, für mehrere Wochen ein sicheres Einkommen mit fairer Bezahlung.


In unserer Galerie findet ihr unter dem Fotoalbum „Schule“ jede Menge Bilder von der Anlegung des Schulhofs – vorbeischauen lohnt sich!