Team

Martina

Schatzmeisterin

Mein Name ist Martina Klein und ich bin die Schatzmeisterin von Move-ING. Da ich 2016 die Bankgeschäfte meines verstorbenen Mannes und die meiner Eltern übernommen habe, habe ich auf Bitten von Kathi und Felix dieses Amt im Verein gerne übernommen.

Während meines Besuchs in Chabalisa im Jahr 2018 hatte ich die Gelegenheit, das Projekt und unsere lokalen Projektpartner kennenzulernen. Ich habe erlebt, wie die Spenden vor Ort sinnvoll eingesetzt werden und welche neuen Möglichkeiten durch das Projekt eröffnet werden.  Ich habe es mir ebenfalls nicht nehmen lassen tatkräftig bei den Bauarbeiten mitanzupacken und habe so auch direkt das Geschehen auf der Baustelle mitverfolgen können.  Es ist schön zu wissen, wie man mit „Wenig“ gemeinsam Großes bewegen kann.

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende und für das Vertrauen in uns und unsere Arbeit. Nur durch die großartige Unterstützung vieler Freunde und Spender konnte das Projekt so schnell wachsen.

Max

Schriftführer

Mein Name ist Max und ich bin Gründungsmitglied und Schriftführer von Move-ING e.V. Beschäftigt bin ich zur Zeit als Doktorand an der Universität Siegen, wo ich mich auf dem Gebiet der analytischen Chemie aufhalte. Da ich als Bruder von Kathi schon seit längerer Zeit mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika in Kontakt bin und auch in Deutschland ehrenamtlich tätig bin, war es für mich selbstverständlich, mich auch bei Move-ING zu engagieren. Die Nähe zu Kathi und Felix und die damit einhergehende Transparenz sind für mich besonders relevant.

Ich bin ein Freund des Konzepts Hilfe zur Selbsthilfe, welches wir mit unserer Vereinsarbeit hervorragend umsetzen. Wir bringen technischen Fortschritt in die Projektregionen und gewährleisten durch vernünftige Ausbildung der Menschen vor Ort einen dauerhaften Betrieb der Systeme. Dies ist, wie man an anderen Projekten sieht, nicht immer selbstverständlich und komplexe Systeme leisten häufig nur eine bestimmte Zeit ihre Arbeit und verwahrlosen anschließend durch fehlendes Knowhow.

 

Als analytischer Chemiker bin ich mir bewusst, wie wichtig gerade grundlegenden Dinge wie sauberes und keimfreies Wasser und stabile Nahrungs- und damit Nährstoffversorgung sind. Die Nutzung moderner Photovoltaiksysteme zur Stromversorgung und UV-Bestrahlung zur Wasseraufbereitung finde ich daher sehr gut. Die Umsetzung unserer Projekte zeigt, wie auch solch abgelegene Orte von technischen Innovationen profitieren können und dadurch in einer subsistenzwirtschaftlichen Art unterstützt werden. Ich hoffe, dass entsprechende fortschrittliche Systeme weiterhin Einzug in das alltägliche Leben in abgelegeneren ostafrikanischen Gebieten erhalten, um die Lebensqualität dort zu verbessern. Da wir hier mit der Zeit gehen, kann ich unsere Vereinsarbeit auch deshalb guten Gewissens weiter unterstützen.

Conni

Mitglied

Uns im Alltag stets vertraute und nicht mehr wegzudenkende Infrastrukturen wie fließendes Wasser, Strom und Bildung bleiben bislang offene Grundbedürfnisse vieler Menschen weltweit. Diese sind die Grundlage für Menschen, um ein selbstbestimmtes Leben zu leben. Hier möchte ich einen Beitrag leisten und jenen eine helfende Hand bieten, die dabei Unterstützung brauchen, um ihre eigenen Träume und Visionen zu verwirklichen. 

Meine Faszination für die Gemeinschaften in anderen Ländern, ihre Kultur und Lebenseinstellung verstehen zu wollen, motivieren mich täglich mit diesen Menschen zusammenarbeiten zu wollen. 

Ich teile die Einstellung, mich und mein Verhalten zu hinterfragen, um immer wieder die Augenhöhe mit unseren Partner:innen zu finden und die Rollen bei unserem gemeinsamen Handeln auszutarieren. Es ist mein Ziel, Eigeninitiative zu fördern und die Ideen unserer Partner:innen nachhaltig, selbstbestimmend und erfahrungsgewinnend umzusetzen. 

2017 lernte ich Felix durch eine Hochschulgruppe für technische Entwicklungszusammenarbeit kennen. Felix rief im Rahmen dessen ein Projekt in Äthiopien ins Leben, welches sich vor allem den Bau von Photovoltaik betriebenen Brunnen zur Aufgabe machte. Aus der gemeinsamen Zeit entstand eine Bindung und der Wunsch, auch nach dem Studium an unseren gemeinsamen Visionen zusammen zu arbeiten.

"Oma Margret"

Die gute Seele

Mein Name ist Margret Müller. Ich bin das älteste Gründungsmitglied von Move-ING und die Oma von Kathi. Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich ehrenamtlich vor allem im Deutschen Roten Kreuz aber auch in anderen Vereinen tätig und somit war für mich klar, auch bei Move-ING aktiv zu werden.

Als ich 80 Jahre alt wurde, fasste ich erstmals den Entschluss nach Ostafrika zu reisen. Ich wollte doch sehen, was meine Enkeltochter antreibt. Mein Ziel war Äthiopien, dort unterstützten wir bereits seit vielen Jahre eine Schule. Vor Ort konnte ich sehen, dass man mit „Wenig“ Großes erreichen kann.

Kurz nach meinem 82. Lebensjahr reiste ich mit meiner Tochter Carmen das erste Mal nach Tansania, um dort meine Enkeltochter zu besuchen und mir ein eigenes Bild von dem Projekt in Chabalisa zu machen. Seither werde ich dort nur „Bibi“ genannt. Bei meinem ersten Aufenthalt in Chabalisa habe ich noch den Rohbau des Wohnhauses gesehen, das Projekt steckte noch in seinen Anfängen. Da Kathi ein Jahr vor Ort gelebt hatte, stand schon vor der Gründung von Move-ING für uns fest, dass wir das Projekt in Chabalisa unterstützen werden. Während meiner weiteren Aufenthalte konnte ich miterleben, wie sich das Projekt seitdem entwickelt hat. Dank der vielen Unterstützer wächst das Vorhaben immer weiter. Es wird hoffentlich so bleiben, sodass immer mehr Kinder in Chabalisa eine für sie bestmögliche Schulausbildung erfahren können

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Zu meinem 85. Geburtstag bat ich meine Familie und Freunde anstelle von Geburtstagsgeschenken um eine Spende für das Projekt in Chabalisa. Es kam einiges zusammen, sodass es nun möglich ist, den Schulhof mit vielen Spielgeräten für die Kinder auszustatten. Sollte es mir gesundheitlich möglich sein, möchte ich gerne noch einmal nach Chabalisa reisen, um die Schwestern und die Kinder wiederzusehen und um mir die neusten Projektfortschritte anzuschauen.