Vereinsgründer:in

Kathi & Felix

Gründer:in

Über uns

Wir sind Kathi und Felix und stecken hinter der Gründung von Move-ING e.V.  Die Faszination für Ostafrika und die tiefe Überzeugung, die Welt ein Stückchen fairer gestalten zu wollen, verbinden uns.

Wir teilen die Neugier und die Bereitschaft, sich komplett auf fremde Kulturen einzulassen und mit den Menschen vor Ort zu leben und zu arbeiten. Gemeinsam mit den Menschen ihren Alltag zu meistern, macht für uns die Arbeit so lebendig. Nur so können wir ein Gefühl dafür entwickeln, mit welchen Problemen die Menschen täglich konfrontiert sind und was sie beschäftigt. Das gewonnene Vertrauen und die zahlreichen Einblicke, die uns gewährt werden, sind für uns unbezahlbar. 

Gründung

Wir lernten uns Anfang 2017 bei einem gemeinsamen Projekt in Tansania kennen und erkannten schnell, wie gut wir uns ergänzen und wie gut wir als Team funktionieren. So entstand der Entschluss, gemeinsam einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Die Vereinsgründung von Move-ING e.V. erfolgte schließlich im Sommer 2018. 

Erfahrungen

Wir machten beide unabhängig von einander bereits während der Schulzeit unsere ersten Projektreisen nach Äthiopien, die für jeden von uns so bedeutsam waren, dass wir seitdem jedes Jahr für einige Wochen oder Monate dorthin aufgebrochen sind, um unmittelbar vor Ort aktiv Projekte zu unterstützen oder umzusetzen. Diese Erlebnisse führten auch  bei uns beiden zu dem Entschluss, nach dem Abitur ein Studium im Fachbereich Bauingenieurwesen aufzunehmen.

 

Seit 2010 engagieren wir uns ehrenamtlich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. So haben wir schon vor der Vereinsgründung privat und im Namen von Hilfsorganisationen an Brunnenprojekten, Schulprojekten und diversen anderen Projekten im sozialen und ingenieurstechnischen Bereich in Ostafrika mitgearbeitet bzw. diese geleitet, sodass wir in der Summe bereits mehrere Jahre in Ostafrika verbracht haben. Unsere längsten Aufenthalte umfassten jeweils ein Jahr, in welchem wir in Tansania (Kathi) und Äthiopien (Felix) lebten, wodurch uns die jeweiligen Kulturen noch vertrauter wurden.

 

Philosophie

Uns liegen besonders eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit unseren lokalen Projektpartnern sowie ein kontinuierlicher Wissenstransfer am Herzen, um Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit zu fördern. Für uns ist der enge Kontakt zu den Menschen vor Ort entscheidet, denn ein erfolgreiches Projekt gründet unserer Meinung nach auf einer vertrauensvollen, fairen und respektvollen Zusammenarbeit, in der man offen und ebenbürtig diskutieren kann. Wichtige Aspekte dabei sind vor allem der Abbau von Sprachbarrieren und die Bereitschaft mit- und voneinander zu lernen.

 

Als junge Bauingenieure möchten wir die Projekte nicht nur finanziell unterstützen, sondern erarbeiten auch nachhaltige und innovative technische Konzepte, die wir vor Ort gemeinsam mit unseren lokalen Partnern umsetzen. 

Uns ist es sehr wichtig, die Unabhängigkeit unserer lokalen Partner zu bewahren. Wir unterstützen wo wir können, orientieren uns aber an dem Grundgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“. Für uns bedeutet dies, dass wir unser Fachwissen und unsere ingenieurstechnischen Kompetenzen dort einsetzen, wo sie wirklich einen Zugewinn bedeuten, da vor Ort die eingesetzte Technik wenig bekannt ist und demnach auch das notwendige Equipment fehlt. Ist es den Menschen vor Ort möglich, nachhaltige Lösungen selbstständig zu entwickeln, halten wir uns bewusst zurück und fungieren nur beratend. So wollen wir umgehen, dass Eigeninitiative untergraben wird oder Arbeitsplätze an uns verloren gehen. Auch hinsichtlich der finanziellen Unterstützung ist es für uns beide wichtig, dass unsere lokalen Partner wissen, dass wir nur die Realisierung von Teilprojekten fördern, aber nicht langfristig für laufende Kosten rund um das Projekt aufkommen. Umso wichtiger sind die oben genannten nachhaltigen Projektstrukturen, die sich langfristig selbst tragen und im besten Fall unseren lokalen Projektpartnern als weitere Einnahmequelle dienen.