Teilprojekte in Chabalisa

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Den vorderen Teil des im Jahr 2013 errichteten Wohnhauses konnten Kathi und Felix schon vor der offiziellen Vereinsgründung von Move-ING im Frühjahr 2018 fertigstellen.

Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen fanden die Beiden im privaten Umfeld mehrere

Unterstützer, die ihnen Spenden in Höhe von 19.000 Euro für die Vollendung des Rohbaus anvertrauten. Dass ein Wohnhaus für die Kinder direkt am Lernort errichtet wurde, hat praktische Gründe. Für die meisten Kinder war bislang der weite Weg von ihrem Elternhaus zu einer Schule aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigungen unüberwindbar.

 

Der ausgebaute Gebäudeteil umfasst fünf Schlafräume für die Kinder und einen großzügigen,

barrierefreien Sanitärbereich, der speziell an die Bedürfnisse der erkrankten Bewohner angepasst ist. Daneben gibt es auch einen Wohntrakt für die Ordensschwestern mit zwei Schlafzimmern,

zwei Sanitärräumen und einem Büro. Zudem verfügt der Gebäudeteil über einen sehr großen einladenden Eingangs- und Aufenthaltsbereich. Alle Zimmer sowie Ein- und Zugänge sind barrierefrei gestaltet, sodass sich Kinder, die auf einen Rollstuhl und/oder andere Gehhilfen angewiesen sind, ungehindert bewegen können. Die derzeitige Ausstattung erlaubt die problemlose Unterbringung von 20 Kindern. Das gesamte Mobiliar wurde von einem lokalen Tischler nach den Wünschen der Ordensschwestern angefertigt.

 

Zur langfristigen Qualitätssicherung des Bauwerks wurde auf hochwertige Baumaterialien und eine

fachgerechte Ausführung großen Wert gelegt. Kathi und Felix lag es besonders am Herzen,

nicht nur das Haus an die speziellen Bedürfnisse der Kinder anzupassen, sondern auch ein „Zuhause“

zu schaffen. Es soll ein Ort sein, an dem die Kinder friedvoll groß werden können. Während der viermonatigen Bauzeit lag die Verantwortung planerisch und bautechnisch in den Händen von Kathi und Felix. Die Ordensschwestern waren bei allen wichtigen Entscheidungen eingebunden.

Da Kathi und Felix während der Bauphase gemeinsam mit den Ordensschwestern auf dem Gelände lebten und arbeiteten, entstand in dieser Zeit die vertrauensvolle und freundschaftliche Verbindung zu den Ordensschwestern, die besonders bedeutsam für die Projektarbeit in Chabalisa ist.

Auf ihr gründet die gute Zusammenarbeit und sie sorgte stets für die erfolgreiche Umsetzung der Projekte.

 

Die schnelle Fertigstellung des Wohnhauses ist besonders dank des Teams möglich gewesen, das Kathi und Felix über die gesamte Zeit beschäftigt hatten. Dieses bestand ausschließlich aus lokalen Handwerkern und Arbeitern, für die eine viermonatige Anstellung mit fairer Bezahlung einen Segen bedeutete. Dabei erfolgte die Verständigung sowohl auf Englisch als auch auf Kiswahili, der Amtssprache Tansanias.

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Das Wohngebäude

abgeschlossen

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