• move-ing

Beginn der Bauarbeiten für die Schultoiletten



Auch wenn bereits das Wohnhaus mit barrierefreien Sanitäreinrichtungen ausgestattet ist, muss auch die Schule über separate Toilettenanlagen verfügen, die den speziellen Anforderungen gerecht werden.


Da unsere Projektreise im März aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte und demnach auch die für diesen Zeitraum geplanten Projektarbeiten (Abwasseraufbereitung und Solarstromversorgung) nicht realisiert werden konnten, haben wir uns dazu entschieden, andere Arbeiten vorzuziehen. Diese Woche haben daher die Bauarbeiten für die Schultoiletten in Chabalisa begonnen. Wie schon bei dem Schulbau selbst haben wir den lokalen Bauingenieur Proches Mwemezi mit der Umsetzung beauftragt. Proches ist bestens mit Bauprojekten dieser Art vertraut und verfügt über alle notwendigen Kompetenzen.


In den Wochen zuvor, hatten wir uns gemeinsam mit Proches und den Ordensschwestern auf ein Konzept verständigt, das zwei getrennte Toilettenhäuser vorsieht. Sowohl für die Jungen als auch die Mädchen steht somit ein eigenes Sanitärgebäude zur Verfügung, das jeweils über 4 Toilettenkabinen und Waschmöglichkeiten verfügt. Jedes Toilettenhaus ist großzügig und barrierefrei gestaltet, sodass auch Kinder, die auf einen Rollstuhl oder andere Gehhilfen angewiesen sind, problemlos die Sanitäranlagen nutzen, betreten oder verlassen können. Wir haben uns dafür entschieden, die gesamte Toilettenanlage mit Fliesen auszustatten, wodurch ein höherer Hygienestandard erzielt werden soll.


Neben den Bauarbeiten an den Schultoiletten laufen derzeit parallel Arbeiten, die auf eine Verschönerung des Schulgeländes abzielen. Das abschüssige Gelände, das von beiden Schulgebäuden eingeschlossen wird, wird derzeit durch Natursteinmauern terrassenförmig angelegt. Neben einer Treppe entsteht auch eine Rampe für Rollstuhlfahrer.